Kurze Antwort

Der Islam hat keine Mönche, weil Gott (﷾) das Mönchtum, ein Leben als Mönch, nie geboten hat. Der Koran sagt, die Menschen hätten es selbst erfunden. Der Islam hat Gelehrte und Vorbeter, aber keine Priester und keine Mönche. Keiner von ihnen soll unverheiratet bleiben. Drei Männer gelobten einmal, die ganze Nacht zu beten, jeden Tag zu fasten und nie zu heiraten. Der Prophet (ﷺ) sagte ihnen, er bete und schlafe, faste und esse und habe geheiratet. Wer sich von seinem Weg abwende, sagte er, gehöre nicht zu ihm. Er wies auch einen Gefährten ab, der darum bat, auf die Ehe zu verzichten. Der Koran sagt, Gott (﷾) habe den früheren Gesandten Frauen und Kinder gegeben. Auch in der Bibel hatte Petrus, ein Jünger Jesu, eine Frau. Paulus, ein christlicher Missionar des ersten Jahrhunderts, sagt, auch andere Kirchenführer hätten Frauen genommen. Der Islam verlangt also ein ganzes Leben mitten in der Welt, mit Gottesdienst, Arbeit und Familie zusammen.

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