Kurze Antwort
Der Islam sagt, dass Gott (﷾) allein das Gebet erhört, darum soll jedes Gebet geradewegs zu Ihm gehen. Chinesische Tempel und Häuser ehren viele Gestalten: Mazu, Guan Yu, den Küchengott, den Gott (﷾) des Reichtums und Guanyin. Manche waren Menschen, die nach ihrem Tod geehrt wurden. Der Überlieferung nach war Mazu eine junge Frau aus Fujian im zehnten Jahrhundert, und Guan Yu war ein General, der 220 starb. Diese Seite redet über keinen von ihnen schlecht. Sie fragt, wer antworten kann. Der Koran sagt, dass die neben Gott (﷾) Angerufenen Diener sind wie die, die sie anrufen (7:194). Sie können weder antworten noch helfen (35:14; 17:56). Er sagt, dass im Sturm auf dem Meer Gott (﷾) allein retten kann (6:63-64; 17:67). Gott (﷾) sagt, dass Er nahe ist und jeden erhört, der Ihn anruft (2:186).
Ausführliche Erklärung
Wer im Tempel geehrt wird
Viele chinesische Tempel ehren Mazu, die Göttin des Meeres. Der Überlieferung nach war sie Lin Moniang, eine junge Frau von der Insel Meizhou in Fujian, die von 960 bis 987 lebte. Die Geschichte sagt, sie habe ihren Nachbarn geholfen und sei beim Versuch gestorben, Menschen aus einem Schiffbruch zu retten. Etwa 5.000 Tempel ehren sie, und die Menschen bitten sie um Kinder, Frieden und Wohlergehen. Chinesische Dschunken führten Altäre für sie an Bord. Guan Yu war ein General, der 220 starb (manche Quellen sagen 219). Kaiser verliehen ihm später immer höhere Titel, und er wurde als Guan Di (Kuan Ti), der Kriegsgott, verehrt. Der Küchengott, Zao Jun (Tsao Chün), hat in vielen Häusern sein Bild beim Herd. Die Familien glauben, er erstatte jedes Jahr dem Himmel Bericht über sie, dem Hof der Götter im Volksglauben. Der Gott (﷾) des Reichtums, Caishen (Ts'ai Shên), wurde mit mehreren verschiedenen Männern in Verbindung gebracht. Guanyin ist der Bodhisattva Avalokitesvara des Mahayana-Buddhismus. Ein Bodhisattva ist ein Wesen, das gelobt hat, andere zu retten. Die Seite darüber, ob jemand zum Buddha oder zu einem Bodhisattva beten sollte, beantwortet die Frage nach dem Gebet zu Guanyin.
Der UNESCO-Eintrag nennt Mazu die einflussreichste Meeresgöttin Chinas. Er sagt, man glaube, sie habe im zehnten Jahrhundert auf der Insel Meizhou gelebt, wo sie ihren Mitbürgern half, und sei beim Versuch gestorben, die Überlebenden eines Schiffbruchs zu retten. Die Einheimischen bauten dann ihr zu Ehren einen Tempel. Er sagt, weltweit stünden etwa 5.000 Mazu-Tempel und Anhänger könnten sie um Schwangerschaft, Frieden, die Lösung eines Problems oder allgemeines Wohlergehen bitten.
Tan schreibt, dass Mazu, auch Lin Moniang genannt, 960 geboren wurde und 987 starb und von der Insel Meizhou, Putian, in Fujian stammte. Er sagt, die Verehrung für sie habe in der Song-Dynastie begonnen, und für die, die auf See ihr Leben wagen müssen, sei sie die wichtigste Gottheit geworden. Er schreibt, dass chinesische Reisende auf Dschunken mit Altären für Mazu an Bord segelten und bei der Ankunft für eine sichere Fahrt dankten.
Werner erzählt von Guan Yu (Kuan Yü), einem für seine Treue berühmten General der Zeit der Drei Reiche, der von den Truppen Sun Quans gefangen genommen und hingerichtet wurde (er gibt 219 n. Chr. an). Kaiser verliehen ihm ab 1120 immer höhere Titel. 1594 ernannte ihn der Ming-Kaiser Wanli zum Ti, und seitdem wird er als Guan Di (Kuan Ti), der Kriegsgott, verehrt. Viele Gewerbe und Berufe nahmen ihn als Schutzpatron.
Die amtliche Geschichte der Zeit hält fest, dass im zwölften Monat des 24. Jahres Jian'an Ma Zhong, ein Offizier unter Sun Quans General Pan Zhang, Guan Yu und seinen Sohn Guan Ping gefangen nahm. Guan Yus eigene Lebensbeschreibung sagt, dass Sun Quans Generäle ihn und seinen Sohn enthaupteten. Dieser zwölfte Monat fiel in den Anfang des Jahres 220 n. Chr.; manche späteren Schriftsteller geben das Jahr mit 219 an.
Werner zählt unter den vom Volk verehrten Göttern Zao Jun (Tsao Chün), den Küchengott; T'ien-hou (Mazu), die Göttin der Seeleute; und Caishen (Ts'ai Shên), den Gott des Reichtums (S. 165). Das Bild des Küchengottes wird in den Familienhäusern beim Kochherd aufbewahrt. Man glaubt, er habe Macht über die Familie und erstatte jedes Jahr dem Himmel Bericht über ihr Verhalten; die Familien verabschieden ihn am Jahresende (S. 45, 167-168). Der Gott des Reichtums wurde mit mehreren verschiedenen Männern in Verbindung gebracht (S. 170).
“Alle die Hunderttausende von Myriaden von Kotis von Geschöpfen, junger Mann aus guter Familie, die in dieser Welt Nöte leiden, werden, wenn sie den Namen des Bodhisattva Mahasattva Avalokitesvara hören, von dieser Masse von Nöten befreit werden. Die den Namen dieses Bodhisattva Mahasattva Avalokitesvara bewahren, junger Mann aus guter Familie, werden, wenn sie in eine große Feuermasse fallen, kraft des Glanzes des Bodhisattva Mahasattva daraus errettet werden. Falls, junger Mann aus guter Familie, Geschöpfe, von der Strömung der Flüsse fortgetragen, den Bodhisattva Mahasattva Avalokitesvara anflehen, werden alle Flüsse ihnen eine Furt gewähren.”
| Gestalt | Nach der Überlieferung |
|---|---|
| Mazu | Lin Moniang, eine junge Frau von der Insel Meizhou in Fujian (960-987), als Göttin des Meeres verehrt. |
| Guan Yu | Ein General, der 220 starb, später als Kriegsgott verehrt. |
| Zao Jun | Der Küchengott, der jedes Jahr dem Himmel über die Familie berichten soll. |
| Caishen | Der Gott (﷾) des Reichtums, mit mehreren verschiedenen Männern verbunden. |
| Guanyin | Der Bodhisattva Avalokiteshvara des Mahayana-Buddhismus. |
Der Koran nennt die neben Allah (﷾) Angerufenen Diener wie die, die sie anrufen.
Der Sturm auf dem Meer
Mazu wird vor allem von Menschen geehrt, die auf dem Meer arbeiten und von ihr eine sichere Fahrt erhoffen. Der Koran spricht von genau diesem Augenblick und fragt, wer wirklich rettet. Ein Schiff fährt bei gutem Wind, dann kommt ein Sturm, und die Wogen kommen von überall. Der Koran erzählt von Menschen, die dann „rufen sie Allah an, (wobei sie) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (sind)“. Er fragt: „Wer errettet euch von den Finsternissen des Festlandes und des Meeres“? Seine Antwort: „Allah errettet euch davon und von jeder Trübsal“. Er sagt, dass in der Not auf dem Meer „entschwinden (euch) diejenigen, die ihr außer Ihm anruft“. Und er sagt, dass viele, sobald sie an Land in Sicherheit sind, sich wieder anderen zuwenden. Der Koran bittet uns, die Aufrichtigkeit des Sturms auch auf dem Festland zu bewahren und Den anzurufen, der rettet.
Tan schreibt, dass Mazu, auch Lin Moniang genannt, 960 geboren wurde und 987 starb und von der Insel Meizhou, Putian, in Fujian stammte. Er sagt, die Verehrung für sie habe in der Song-Dynastie begonnen, und für die, die auf See ihr Leben wagen müssen, sei sie die wichtigste Gottheit geworden. Er schreibt, dass chinesische Reisende auf Dschunken mit Altären für Mazu an Bord segelten und bei der Ankunft für eine sichere Fahrt dankten.
“Er ist es, Der euch auf dem Festland und dem Meer reisen läßt. Wenn ihr dann auf den Schiffen seid und diese mit ihnen bei einem guten Wind dahinfahren und sie froh darüber sind, ein stürmischer Wind darüber kommt, die Wogen von überall über sie kommen, und sie meinen, daß sie rings umgeben werden, (dann) rufen sie Allah an, (wobei sie) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (sind): Wenn Du uns nur hieraus rettest, werden wir ganz gewiß zu den Dankbaren gehören!”
“Sag: Wer errettet euch von den Finsternissen des Festlandes und des Meeres, (wenn) ihr Ihn in Unterwürfigkeit und im Verborgenen flehend anruft: Wenn Er uns nur hieraus rettet, werden wir ganz gewiß zu den Dankbaren gehören? Sag: Allah errettet euch davon und von jeder Trübsal, hierauf gesellt ihr (Ihm) dennoch (andere Götter) bei.”
“Und wenn euch auf dem Meer ein Unheil widerfährt, entschwinden (euch) diejenigen, die ihr außer Ihm anruft. Aber nachdem Er euch ans (Fest)land errettet hat, wendet ihr euch (von Ihm) ab; der Mensch ist eben sehr undankbar.”
“Wenn sie ein Schiff besteigen, rufen sie Allah an, (wobei sie) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (sind). Wenn Er sie nun ans Land errettet, gesellen sie sogleich (Ihm wieder andere) bei,”
Auch die Angerufenen sind Diener
Der Koran sagt: „diejenigen, die ihr anstatt Allahs anruft, sind (nur) Diener gleich euch“. Er sagt, dass sie keine Macht haben, jemandes Unheil hinwegzunehmen oder abzuwenden. Selbst die, die Gott (﷾) am nächsten sind, sagt er, suchen selbst einen Weg zu ihrem Herrn und hoffen auf Seine Barmherzigkeit. Von den neben Ihm Angerufenen sagt er: „wenn sie (es) auch hörten, würden sie euch doch nicht erhören“. Sie können also weder antworten noch helfen. Das ist eine Regel über das Anrufen, kein Urteil über irgendeinen Menschen. Was aus jedem Menschen wurde, der vor uns lebte, gehört Gott (﷾), der nie ungerecht ist.
“Gewiß, diejenigen, die ihr anstatt Allahs anruft, sind (nur) Diener gleich euch. So ruft sie (doch) an, und so sollen sie euch doch erhören, wenn ihr wahrhaftig seid!”
“Sag: Ruft diejenigen an, die ihr außer Ihm angebt; sie vermögen doch von euch das Unheil weder hinwegzunehmen noch abzuwenden. Diejenigen, die sie anrufen, trachten nach einem Mittel zu ihrem Herrn (und wetteifern), wer von ihnen (Ihm) am nächsten sei, und hoffen auf Seine Barmherzigkeit und fürchten Seine Strafe. Gewiß, die Strafe deines Herrn ist furchtbar.”
“Er läßt die Nacht in den Tag eindringen, und Er läßt den Tag in die Nacht eindringen. Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht - ein jedes läuft auf eine festgesetzte Frist zu. Dies ist doch Allah, euer Herr; Ihm gehört die Herrschaft. Diejenigen aber, die ihr anstatt Seiner anruft, verfügen nicht einmal über das Häutchen eines Dattelkerns.”
“Wenn ihr sie anruft, hören sie euer Bittgebet nicht, und wenn sie (es) auch hörten, würden sie euch doch nicht erhören. Und am Tag der Auferstehung verleugnen sie, daß ihr (sie Allah) beigesellt habt. Keiner kann dir kundtun wie Einer, der Kenntnis von allem hat.”
“Allah tut gewiß nicht im Gewicht eines Stäubchens Unrecht. Und wenn es eine gute Tat ist, vervielfacht Er sie und gibt von Sich aus großartigen Lohn.”
Niemand muss Ihr Gebet tragen
Viele Menschen sehen die Tempelgötter als Helfer, die Gebete zum Himmel tragen. Vom Küchengott heißt es, er erstatte jedes Jahr Bericht über die Familie. Der Koran beantwortet diese Vorstellung. Er gibt Menschen wieder, die sagen: „Das sind unsere Fürsprecher bei Allah“. Er fragt sie: „Wollt ihr denn Allah kundtun, was Er nicht kennt“. Gott (﷾) kennt bereits jede Familie und jedes Herz: „Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader“. Er sagt: „so bin Ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft“. Ein Gebet braucht also niemanden, der es trägt. Gott (﷾) weiß alle Dinge, bevor irgendein Bericht erstattet wird.
“Sie dienen anstatt Allahs, was ihnen weder schadet noch nützt, und sagen: Das sind unsere Fürsprecher bei Allah. Sag: Wollt ihr denn Allah kundtun, was Er nicht kennt, weder in den Himmeln noch auf der Erde? Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (ihm) beigesellen.”
“Sicherlich, Allah gehört die aufrichtige Religion. Diejenigen aber, die sich anstatt Seiner Schutzherren nehmen (, sagen:) Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in Allahs Nähe verschaffen -, gewiß, Allah wird zwischen ihnen richten über das, worüber sie uneinig sind. Gewiß, Allah leitet nicht recht, wer ein Lügner und beharrlicher Ungläubiger ist.”
“Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader,”
“Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, so bin Ich nahe; Ich erhöre den Ruf des Bittenden, wenn er Mich anruft. So sollen sie nun auf Mich hören und an Mich glauben, auf daß sie besonnen handeln mögen.”
Einen Gott (﷾) anzurufen ist Anbetung
Viele Familien sagen, ein Tempelbesuch sei Kultur, nicht Anbetung. Der Islam beurteilt die Handlung, nicht den Namen, den man ihr gibt. Der Prophet (ﷺ) sagte, dass das Anrufen Gottes (﷾) im Bittgebet (Dua) selbst Anbetung ist. Jeder Muslim betet: „Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.“ Der Koran sagt: „so ruft neben Allah niemanden an“. Räucherwerk anzuzünden und einen Gott um Kinder oder Reichtum zu bitten, ist also Anbetung, wie immer man es nennt. Einen lebenden Menschen um Hilfe bei etwas zu bitten, das er tun kann, ist etwas anderes, und das ist in Ordnung. Jemand anderen als Gott (﷾) um etwas anzurufen, das nur Gott (﷾) geben kann, ist es nicht. Diese Regel ist für jeden dieselbe. Ein Muslim, der jemand anderen als Gott (﷾) um solche Dinge anruft, bricht sie ebenfalls.
An-Nu'man ibn Baschir berichtet, dass der Prophet (ﷺ) sagte: Das Bittgebet ist Anbetung. Dann rezitierte er den Vers, in dem Allah sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch.“
“Euer Herr sagt: Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiß, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.”
“Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.”
“Und die Gebetsstätten gehören doch Allah; so ruft neben Allah niemanden an.”
“Und rufe nicht außer Allah an, was dir weder nützt noch schadet! Wenn du es tust, dann gehörst du folglich zu den Ungerechten.”
Achtung ohne Gebet
Der Koran sagt den Muslimen, die nicht zu schmähen, die andere anrufen. Diese Seite verspottet also niemanden: weder Mazu noch Guan Yu noch die Familien, die sie ehren. Der Islam verlangt von niemandem, die guten Taten zu verachten, die von ihnen erzählt werden. Er fragt nur, wohin das Gebet geht. Ehre kann guten Menschen erwiesen werden. Gebet, Opfergaben und Niederwerfung in Anbetung gelten Gott (﷾) allein. Der Koran sagt: „Werft euch weder vor der Sonne noch vor dem Mond nieder, sondern werft euch vor Allah nieder, Der sie erschaffen hat“.
“Und schmäht nicht diejenigen, die sie außer Allah anrufen, damit sie nicht in Übertretung ohne Wissen Allah schmähen! So haben Wir jeder Gemeinschaft ihr Tun ausgeschmückt erscheinen lassen. Hierauf wird ihre Rückkehr zu ihrem Herrn sein, und Er wird ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten.”
“Und die Gebetsstätten gehören doch Allah; so ruft neben Allah niemanden an.”
“Sag: Gewiß, mein Gebet und mein (Schlacht)opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner. Er hat keinen Teilhaber. Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste der (Ihm) Ergebenen.”
“Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag, die Sonne und der Mond. Werft euch weder vor der Sonne noch vor dem Mond nieder, sondern werft euch vor Allah nieder, Der sie erschaffen hat, wenn ihr (tatsächlich) Ihm allein dient.”
Aber meine Gebete wurden erhört
Viele Menschen sagen, ein Gebet im Tempel habe ihnen Hilfe gebracht. Der Islam bestreitet nicht, dass ihnen Gutes widerfuhr. Der Koran sagt: „Was ihr an Gunst erfahrt, ist von Allah“. Er sagt, dass Gott (﷾) allen freigebig gibt, „diese und jene“. Seine Gaben an alle sind kein Zeichen, dass Er jedes Gebet annimmt. Sie sind ein Aufruf, dem Geber zu danken. Er sagt, dass Er „den in einer Notlage Befindlichen erhört, wenn er Ihn anruft“, und das Böse hinwegnimmt. Dann fragt er: „Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Allah?“ Wenn also nach einem Gebet Gutes kam, war der Geber Gott (﷾), und Er ist es, dem man danken soll. Er erhört die, die Ihn anrufen, auf Seine eigene Weise und zu Seiner Zeit. Der Prophet (ﷺ) sagte, dass ein Gebet erhört wird, solange der Betende nicht ungeduldig ist (Buchari 6340).
“Was ihr an Gunst erfahrt, ist von Allah. Wenn euch hierauf ein Unheil widerfährt, so fleht ihr Ihn laut um Hilfe an.”
“Sie alle, diese und jene, unterstützen Wir mit etwas von der Gabe deines Herrn. Und die Gabe deines Herrn wird nicht verwehrt.”
“Oder (ist besser) Wer den in einer Notlage Befindlichen erhört, wenn er Ihn anruft, und das Böse hinwegnimmt und euch zu Nachfolgern (auf) der Erde macht? Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Allah? Wie wenig ihr bedenkt!”
Abu Huraira berichtet, dass der Prophet (ﷺ) sagte, das Gebet jedes von euch werde erhört, solange er nicht ungeduldig ist und sagt: Ich habe gebetet, und mir wurde nicht geantwortet.
Bitten Sie Den, der antwortet
Im Islam darf jeder Gott (﷾) unmittelbar anrufen, zu jeder Stunde, in jeder Sprache, ohne Mittler. Gott (﷾) sagt: „Ruft Mich an, so erhöre Ich euch“. In einem Ausspruch, den der Prophet (ﷺ) von Gott (﷾) überlieferte, sagt Gott (﷾) Seinen Dienern, Ihn um Rechtleitung und um Vergebung zu bitten. Die Menschen brauchen Gott (﷾), und Er braucht nichts von ihnen. Der Islam (Din) ist eine vollständige Lebensweise: Glaube, Anbetung, Familie und Charakter zusammen. Die Seite darüber, was der Islam ist, zeigt ihn an einem Ort. Der Koran bittet Sie, ihn zu prüfen. Er sagt, dass der Prophet (ﷺ) zu allen Menschen gesandt wurde, und nennt ihn das Siegel der Propheten, den letzten von ihnen. Lesen Sie den Koran, und fragen Sie, ob er von Dem ist, der antwortet.
“Euer Herr sagt: Ruft Mich an, so erhöre Ich euch. Gewiß, diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, Mir zu dienen, werden in die Hölle gedemütigt eingehen.”
Abu Dharr berichtet, dass der Prophet (ﷺ) sagte, Allah spreche: Meine Diener, Ich habe Mir das Unrecht verboten und es unter euch verboten gemacht, so tut einander kein Unrecht; ihr alle geht in die Irre außer denen, die Ich rechtleite, so bittet Mich um Rechtleitung; ihr sündigt bei Nacht und Tag, und Ich vergebe alle Sünden, so bittet Mich um Vergebung. Ein Hadith qudsi: Der Sinn wird als Allahs Wort wiedergegeben, in den Worten des Propheten.
“O ihr Menschen, ihr seid es, die Allahs bedürftig sind; Allah aber ist der Unbedürftige und Lobenswürdige.”
“Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion für euch zufrieden.”
“O die ihr glaubt, tretet allesamt in den Islam ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Er ist euch ja ein deutlicher Feind.”
“Und wenn ihr im Zweifel über das seid, was Wir Unserem Diener offenbart haben, dann bringt doch eine Sura gleicher Art bei und ruft eure Zeugen außer Allah an, wenn ihr wahrhaftig seid!”
“Sag: O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allahs an euch alle, Dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig und läßt sterben. So glaubt an Allah und Seinen Gesandten, den schriftunkundigen Propheten, der an Allah und Seine Worte glaubt, und folgt ihm, auf daß ihr rechtgeleitet sein möget!”
“Muhammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.”
Punkt für Punkt
Koran 27:62 — Sure An-Naml, Vers 62
“Oder (ist besser) Wer den in einer Notlage Befindlichen erhört, wenn er Ihn anruft, und das Böse hinwegnimmt und euch zu Nachfolgern (auf) der Erde macht? Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Allah? Wie wenig ihr bedenkt!”
Angeführt für
Ich habe im Tempel gebetet, und mein Gebet wurde erhört, also hat der Gott mich gehört.
Die Antwort
Der Islam bestreitet nicht, dass Ihnen Gutes widerfuhr. Der Koran sagt: „Was ihr an Gunst erfahrt, ist von Allah“ (16:53). Gott (﷾) gibt allen freigebig (17:20), darum ist Seine Gabe kein Zeichen, dass Er jedes Gebet annimmt. Er erhört die in Not, wenn sie Ihn anrufen (27:62). Danken Sie also Ihm, und rufen Sie Ihn unmittelbar an.
Was daraus folgt — Gutes, das nach einem Gebet kommt, ist von Gott (﷾), und der Dank gebührt Ihm.
Sahih al-Buchari 1597 — Kitab al-Hadsch (Die Pilgerfahrt), Hadith 1597
Abis ibn Rabi'a berichtet, dass Umar zum Schwarzen Stein kam und ihn küsste. Umar sagte, er wisse, dass er ein Stein sei, der weder schaden noch nützen könne, und hätte er nicht gesehen, wie der Prophet (ﷺ) ihn küsste, hätte er ihn nicht geküsst.
Angeführt für
Muslime küssen den Schwarzen Stein und verneigen sich zur Kaaba hin, also tun sie dasselbe.
Die Antwort
Muslime bitten den Stein und das Gebäude um nichts. Umar küsste den Schwarzen Stein und sagte, er könne weder schaden noch nützen. Er küsste ihn nur, weil er sah, wie der Prophet (ﷺ) es tat. Ein Muslim wendet sich der Kaaba zu, um zu Gott (﷾) zu beten, und bittet Gott (﷾) allein (1:5). Die Seite darüber, ob Muslime die Kaaba und den Schwarzen Stein anbeten, beantwortet dies ausführlich.
Was daraus folgt — Sich der Kaaba zuzuwenden ist eine Richtung für das Gebet zu Gott (﷾). Vom Stein wird nichts erbeten.
Koran 39:44 — Sure Az-Zumar, Vers 44
“Sag: Alle Fürsprache gehört Allah (allein). Ihm gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde. Hierauf werdet ihr zu Ihm zurückgebracht.”
Angeführt für
Auch Muslime haben einen Mittler: Sie hoffen auf die Fürsprache des Propheten (ﷺ).
Die Antwort
Muslime glauben, dass der Prophet (ﷺ) am Tag des Gerichts mit Gottes (﷾) Erlaubnis Fürsprache einlegen wird. Aber sie beten nicht zu ihm darum. Sie bitten Gott (﷾). Der Prophet (ﷺ) lehrte ein Gebet, das man nach dem Gebetsruf sprechen soll. Darin bittet ein Muslim Gott (﷾), den Propheten (ﷺ) zu der gepriesenen Stellung zu erheben, die Er ihm versprochen hat. Wer es spricht, sagte er, dem wird seine Fürsprache zuteil (Buchari 614). Ihm selbst wurde gesagt, er solle sagen: „Ich rufe nur meinen Herrn an“ (72:20). Alle Fürsprache gehört Gott (﷾) (39:44). Niemand kann Fürsprache einlegen außer mit Seiner Erlaubnis (2:255).
Was daraus folgt — Die Fürsprache ist wirklich, und sie zu geben steht Gott (﷾) zu. Im Islam geht jedes Gebet zu Gott (﷾), sogar das Gebet um Fürsprache.
Koran 21:26-28 — Sure Al-Anbiya, Verse 26-28
“Und sie sagen: Der Allerbarmer hat Sich Kinder genommen. Preis sei Ihm! Nein! Vielmehr sind es geehrte Diener. Sie kommen Ihm im Reden nicht zuvor, und nur nach Seinem Befehl handeln sie. Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, und sie legen Fürsprache nur für denjenigen ein, dem Er zustimmt. Und sie sind aus Furcht vor Ihm besorgt.”
Angeführt für
Der Islam hat Engel, die Taten aufschreiben und Gott berichten, genau wie der Küchengott.
Die Antwort
Der Islam spricht tatsächlich von Engeln, die aufschreiben, was die Menschen tun (82:10-12). Der Prophet (ﷺ) sagte, dass Gott (﷾) die Engel fragt, wie sie Seine Diener verließen, obwohl Er alles über sie weiß (Buchari 555). Aber der Islam erlaubt kein Gebet zu den Engeln, keine Opfergaben an sie und keine Bitte an sie um Hilfe. Der Koran nennt sie „geehrte Diener“, die nur nach Gottes (﷾) Befehl handeln (21:26-27). Jedes Gebet geht dennoch zu Gott (﷾) allein (72:18).
Was daraus folgt — Engel sind Diener Gottes (﷾). Der Islam erlaubt kein Gebet zu ihnen, und jedes Gebet geht zu Gott (﷾).
Koran 10:106 — Sure Yunus, Vers 106
“Und rufe nicht außer Allah an, was dir weder nützt noch schadet! Wenn du es tust, dann gehörst du folglich zu den Ungerechten.”
Angeführt für
Auch manche Muslime rufen die Toten an.
Die Antwort
Dann brechen sie die Regel des Islam, die für jeden dieselbe ist. Der Koran sagt sogar dem Propheten (ﷺ): „Und rufe nicht außer Allah an“ (10:106). Der Islam wird an dem gemessen, was Gott (﷾) offenbarte, und er gibt jedes Gebet Gott (﷾) allein (72:18).
Was daraus folgt — Die Regel bindet zuerst die Muslime. Jemand anderen als Gott (﷾) anzurufen, verstößt gegen sie, wer immer es tut.
Sichtweisen
Chinesische Tradition: im Tempel beten
Viele Menschen besuchen Tempel, zünden Räucherwerk an und bitten Mazu, Guan Yu, den Gott des Reichtums oder andere Götter um Sicherheit, Kinder, Gesundheit oder Erfolg. Der Küchengott wird zu Hause geehrt. Viele sehen dies als Teil ihrer Kultur.
Die Götter haben meine Gebete erhört, also müssen sie helfen können.
Erwiderung
Der Islam bestreitet nicht, dass Gutes kam. Der Koran sagt, dass alles Gute von Gott (﷾) ist (16:53). Er gibt allen freigebig (17:20), darum sind Seine Gaben kein Zeichen, dass Er jedes Gebet annimmt. Der Dank gebührt Ihm, und Er erhört die, die Ihn anrufen (27:62).
In den Tempel zu gehen ist Kultur und Achtung, nicht Anbetung.
Erwiderung
Der Islam beurteilt die Handlung, nicht ihren Namen. Jemanden um etwas anzurufen, das nur Gott (﷾) geben kann, ist Anbetung (1:5), und Gott (﷾) anzurufen ist selbst Anbetung (Tirmidhi 2969). Die Niederwerfung bis zum Boden gilt Gott (﷾) allein (41:37).
Die Götter tragen nur unsere Gebete zum Himmel, wie der Küchengott über die Familie Bericht erstattet.
Erwiderung
Der Koran antwortet denen, die sagen: „Das sind unsere Fürsprecher bei Allah“ (10:18). Gott (﷾) weiß bereits alles, und Er ist jedem nahe, der Ihn ruft (2:186). Ein Gebet braucht keinen Träger.
Mazu und Guan Yu waren gute Menschen, also ist es richtig, sie um Hilfe zu bitten.
Erwiderung
Der Islam ehrt gute Menschen und sagt den Muslimen, die nicht zu schmähen, die andere anrufen (6:108). Aber Güte gibt nicht die Macht, Gebete zu erhören. Der Koran sagt, dass die neben Gott (﷾) Angerufenen Diener sind wie wir (7:194). Selbst die Gott (﷾) Nächsten suchen selbst einen Weg zu Ihm (17:57).
Niemand antwortet; es ist Zufall
Viele Menschen ohne Religion sagen, niemand erhöre Gebete, weder im Tempel noch anderswo. Was wie Antworten aussieht, seien Zufall und Hoffnung.
Das Gebet kommt aus den Hoffnungen und Ängsten der Menschen, und was wie Antworten aussieht, ist nur Zufall.
Erwiderung
Der Islam stimmt zu, dass die Tempelgötter nicht antworten können: Wenn ihr sie anruft, sagt der Koran, hören sie nicht. Aber daraus folgt nicht, dass niemand hört. Wir wissen nicht, wann oder für wen Gott (﷾) antwortet, oder auf welche Weise. Aber der Prophet (ﷺ) sagte, dass jedes Bittgebet, das um nichts Sündhaftes bittet, auf eine von drei Weisen erhört wird. Es wird bald erfüllt, oder es wird dem Menschen im Jenseits aufbewahrt, oder ein gleiches Übel wird von ihm abgewendet. Der Koran sagt, dass Er nahe ist und den Rufenden erhört. Er sagt, dass den Menschen etwas zuwider sein kann, das gut für sie ist.
Die islamische Sichtweise
Gott (﷾) allein erhört das Gebet. Die neben Ihm Angerufenen sind Diener und können weder antworten noch helfen. Er ist jedem nahe, der ruft, und jedes Gebet geht geradewegs zu Ihm.
Der Koran sagt, dass im Sturm auf dem Meer Gott (﷾) allein retten kann. Die neben Ihm Angerufenen lassen den Rufenden im Stich.
Die neben Gott (﷾) Angerufenen sind Diener wie die, die sie anrufen, und können weder antworten noch helfen.
Gott (﷾) ist nahe, weiß alles und erhört jeden, der Ihn anruft, darum braucht es keinen Mittler.
Jemanden um etwas anzurufen, das nur Gott (﷾) geben kann, ist Anbetung. Und die Anbetung gehört Gott (﷾) allein, für Muslime und für alle anderen.