Kurze Antwort

Gut zu sein ist nötig, aber es ist nicht alles, was wir schulden. Konfuzius lehrte, Güte heiße, andere zu lieben und anderen nicht anzutun, was man selbst nicht erleiden will. Auch der Islam gebietet Güte: gegenüber Eltern, Verwandten, Bedürftigen und Nachbarn, nahen und fremden. Er gebietet Gerechtigkeit gegenüber jedem. Er verlangt auch Ihsan (Vortrefflichkeit): Allah (﷾) anzubeten, als ob man Ihn sähe. Was die Güte allein auslässt, ist Der, der uns erschuf und zu dem wir zurückkehren. Der Koran verlangt den Glauben an Gott (﷾) und Seinen Gesandten und sagt, dass keine andere Religion angenommen wird (3:85). Er sagt auch, dass Gott (﷾) nicht straft, bevor ein Gesandter gekommen ist (17:15). Der Glaube wird also verlangt, sobald die Botschaft einen Menschen erreicht hat.

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