Kurze Antwort

Der Islam verbietet Zinsen, weil Gott (﷾) sie verboten hat, und auch die Bibel verbot sie unter Gottes (﷾) Volk. Der Koran sagt: „Doch hat Allah Verkaufen erlaubt und Zinsnehmen verboten“, also das Verleihen von Geld gegen Zins. Er sagt den Gläubigern, sie sollen nur ihre ursprüngliche Summe zurücknehmen: „(so) tut weder ihr Unrecht, noch wird euch Unrecht zugefügt“. Der Prophet (ﷺ) zählte das Verzehren von Zinsen zu den sieben Sünden, die einen Menschen verderben. Die Tora, das Gesetz des Mose, verbietet Israeliten, einander gegen Zins zu leihen. Der Prophet Hesekiel zählt das Verleihen auf Wucher zu den Sünden eines Mannes, der „soll des Todes sterben“. Jahrhundertelang nannte die Kirche den Wucher eine schwere Sünde. In den Jahren 1311-1312 ordnete das Konzil von Vienne, eine Versammlung von Kirchenführern, an, dass jeder, der dies hartnäckig bestritt, als Ketzer zu bestrafen sei. Heute nehmen die großen Kirchen mäßige Zinsen hin. Der Koran verbietet sie bis heute, wie im siebten Jahrhundert.

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