Kurze Antwort

Das Gebet ist im Islam keine Garantie für Reichtum oder Bestnoten. Es ist Gottesdienst, den wir Dem schulden, Der uns erschuf. Weltliche Gaben gehen an alle. Der Koran sagt: „Sie alle, diese und jene, unterstützen Wir mit etwas von der Gabe deines Herrn“ (17:20). Ein Mitschüler, der nie betet, kann also sehr gut abschneiden, und der Islam erwartet das. Der Prophet (ﷺ) selbst schlief auf einer Matte aus Palmblättern, während die Kaiser von Rom und Persien im Luxus lebten. Der Islam misst Erfolg anders. „Wer dann dem (Höllen)feuer entrückt und in den (Paradies)garten eingelassen wird, der hat fürwahr einen Erfolg erzielt“ (3:185). Der Islam hat auch nie gesagt, das Bittgebet ersetze die Anstrengung: Für den Menschen gibt es nichts anderes als das, worum er sich selbst bemüht (53:39). Und die Begründung für den Islam ruht nicht auf erhörten Gebeten. Sie ruht auf dem Koran und dem Propheten (ﷺ). Das Gebet tut dennoch, was es verspricht. Es hält einen Menschen vom Unrecht ab (29:45), und im Gedenken Gottes (﷾) finden die Herzen Ruhe (13:28).

Die ausführliche Erklärung lesen

Ihre gespeicherten Seiten ansehen